Das Bild ist eine Hommage an das Bild Pm Parnassum (1932) von Paul Klee. Seine Komposition, sollte sich auch auf die Musik übersetzt werden können. Beim Betrachten des Bildes, könnte man die Melodie hören. Ich habe dieses Stück von Klee nochmals komponiert, etwas verändert, an unserer Zeit angepasst und auch an meinen Musikgeschmack.
Die Pyramide in der Mitte hat Symbolkraft. Als wurzelstämmiger Ägypter, ist die Pyramide für mich sehr wichtig. In meiner Illustration, habe ich versucht, sie in einer 3D Form erstehen zu lassen, sodass man beim Betrachten des Bildes die Form der Pyramide zu erkennen ist. Das Tor unter Pyramide, habe ich dort so stehen lassen, gut platziert. Die Türe habe ich neu platziert. Diese muss im richtigen Winkel zur Sicht der Pyramide sein. Mein Betrachtungswinkel ist logischerweise ein anderer, als der von Klee. Wichtig, über der Türe ist der Lapis Angularis. Den habe ich bewusst, in diese Architektur platziert. Zu Lebzeiten, machte ich mit einem interessanten Pfarrer Bekanntschaft, der mir erklärt hatte, dass dieser Stein, lateinisch Lapis Angularis oder auf Hochdeutsch der Winkelstein genannt, der Grundpfeiler der Architektur ist. Weil der jeder Statik imstande, zu halten ist.
Den Strahl unter der Pyramide, könnt ihr auch im Original Klee erkennen. Während der Zeit meiner Ausbildung zum Keramiker, machte ich mit dem Bild von Paul Klee, eine mystische Begegnung, mit der Farbe Gelb. Das führte dazu, dass ich 2023 bei einer Reise nach Madrid, ins Museum Prado, wie von Sinnen, ganz nahe an das Bild von Klee gegangen bin, weil ich die gelben Felder mit meinem Handi, fotografieren wollte. Es gab einen Alarm und der Sicherheitsbeamte verwarnte mich. Das war zu nahe am Bild. Jedenfalls hat die gelbe Farbe im Original, irgend einen Schalter in mir umgelegt. Unheimlich!
Die Sonne ist platziert, wie im Original. Man sollte beim sehen dieser Illustration, die Musik im Innern der Ohren hören können.